|
|
 |
|
 |
 |
Dieser Bereich enthält eine Sammlung früherer Berichte aus einzelnen EU-Staaten bzw.
der EU als Ganzes zum Thema Christenverfolgung.
|
|
Verfolgung im "christlichen" Europa
Vier Missionshelferinnen aus den USA sind aus Belgien ausgewiesen worden
Die jungen Frauen, die zu einem Kurzeinsatz im Rahmen der pfingstkirchlichen amerikanischen
"Versammlungen Gottes" (Anm. d. Red.: Assemblies of God) in Belgien
waren, wurden wegen fehlender Arbeitserlaubnis festgenommen und in ihr Heimatland abgeschoben.
Wie der Verantwortliche für die Missionare der Versammlungen
Gottes in Europa, Greg Mundis, mitteilte, fordert ein 1999 erlassenes Gesetz, dass alle
Missionare in Belgien eine gültige Arbeitserlaubnis brauchen. Die Helferinnen
waren ehrenamtlich ohne Bezahlung tätig. Kristi Hoggarts, eine der Helferinnen,
berichtete, dass man sie mit den drei anderen Frauen etwa 15 Stunden lang in einer
Zelle in einem Brüsseler Gefängnis festgehalten und am nächsten Morgen zum Flughafen gebracht habe.
Außer je einer Waffel hätten sie nichts zu essen und trinken bekommen. Die Nacht hätten
sie auf Matratzen in einer kalten Zelle verbringen müssen: "Die Matratzen
waren schmutzig und die Decken stanken nach Urin."
Die Versammlungen Gottes haben in den USA rund 1,5 Millionen Mitglieder
und unterhalten 1.800 Missionare.
Quelle: idea Spektrum 10/2002 vom 06.03.2002
|
|
Internetsuchmaschine grenzt Christen aus
"Google" behandelt Abtreibungsgegner wie Nazis - CINA: "Vorstufe zur Zensur"
Die Internetsuchmaschine Google, die beim Auffinden von Informationen im
weltweiten Computernetz hilft, hat in Frankreich und Deutschland mißliebige
Seiten aus ihrem Suchindex genommen. Verbannt werden antisemitische und
nationalsozialistische Angebote, in Frankreich zudem die
christlich-fundamentalistische Seite www.jesus-is-lord.com (Jesus ist Herr).
Laut einer Untersuchung tauchen im deutschen Angebot (www.google.de) 65 Seiten
weniger auf als im amerikanischen. In Frankreich (www.google.fr) fehlen sogar
113 Seiten. Ein Google-Sprecher hat inzwischen bestätigt, daß man
Suchergebnisse entferne, die mit deutschem Recht kollidieren könnten.
Allerdings sei man nur auf speziellen Antrag einer ausländischen Regierung
tätig geworden. Diese Darstellung wird von deutscher Seite aus zurückgewiesen.
"Medienaufsicht ist Ländersache, eine Internetkontrolle durch die
Bundesregierung gibt es nicht", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums
gegenüber idea. Drohen in Europa "chinesische Verhältnisse"? Scharfe Kritik an
der Politik von Google übt der Geschäftsführer der Christlichen
Internet-Arbeitsgemeinschaft (CINA), Joachim Stängle (Wetzlar): "Das ist der
erste Schritt auf dem Weg zu chinesischen Verhältnissen, wo der Staat
entscheidet, was die Bürger im Internet lesen dürfen und was nicht." Die CINA
distanziere sich selbstverständlich von Seiten mit strafbaren Inhalten. Bei der
Seite "Jesus-is-Lord" lasse sich aber nicht erkennen, wo ein Konflikt mit dem
Recht bestehen solle. Es sei die Vorstufe zur Zensur, wenn in einer
Suchmaschine Informationen dieses christlichen Anbieters verschwiegen werden.
So etwas könne eines Tages noch mehr christliche Angebote treffen.
Suchergebnisse in den USA "ohne Filter"
Die Suchmaschine Google hat sich in den vergangenen Jahren zum Marktführer in
Deutschland entwickelt. Ihre Popularität verdankt sie ihrer schnellen
Suchgeschwindigkeit, der hohen Trefferquote aus 2,5 Milliarden erfaßter
Internetseiten sowie ihrem minimalen Werbeanteil. Wer die Einschränkungen der
französischen und der deutschen Version umgehen will, muß sich eines Tricks
bedienen und die amerikanische Seite aufsuchen (www.google.com). Dort stehen die
Suchergebnisse ohne Filter.
Quelle: idea Spektrum 46/2002 vom 13.11.2002
WAL-MART boykottiert Vineyard
"Intimacy" verboten
Die weltweite Großmarktkette "Wal-Mart" verkauft das neue
Vineyard-Album "Intimacy" nur noch mit Aufklebern, die vor
jugendgefährdendem Material warnen. "Es wäre verantwortungslos,
wenn wir diese CD an 13-jährige Teenies verkaufen", so ein
Wal-Mart-Sprecher. Grund dafür sind die Texte, die eine sehr tiefe
Liebesbeziehung zu Jesus Christus ausdrücken.
Anm. d. Redaktion: Das scheint aber paradox: Die satanistischsten
Alben bekommt man ohne jeglichen Aufkleber, der vor gefährlichem
Material warnt.
Quelle: David Brunner, http://www.sound7.de/, vom 15.04.2003
Anmerkung: Der Anmerkung von David Brunner stimme ich uneingeschränkt zu.
Torsten Narjes, Hamburg
|
|
 |
|